
Kaleidoskop ist das Magazin für den Alltag. Wir schreiben über Polaroidkameras, Großraumbüros und Polyamorie. Wir schreiben über Meermenschen, Co-Housing und strukturelle Diskriminierung und stellen uns die Frage, inwiefern Faulheit ein politischer Begriff ist. Wie funktionieren Verschwörungstheorien, DIY-Kultur oder Horrorclowns und was haben die US-Wahl und e-girl-Make Up gemeinsam?
Uns geht es darum, auszuloten, wie Gesellschaft funktioniert und darum, die Strukturen zu betrachten, die unser alltägliches Leben bestimmen. Dabei leitet uns vor allem die Idee, dass unser Alltag nichts ist, was natürlicherweise existiert, sondern historisch gewachsen und abhängig von Machtverhältnissen ist, aber dementsprechend auch veränderlich. Welche politische Dimension verbirgt sich hinter alltäglichen Begriffen wie Individualität und warum zur Hölle werden Abenteuergeschichten wie Outlander so oft als Hausfrauenpornos abgewertet?
Wir wollen aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen mit einer weiteren Perspektive begegnen, sie um kulturwissenschaftliche Betrachtungen ergänzen, transparent machen, was hinter verschiedenen Begriffen steht und Alltag durch das Kaleidoskop verschiedener Perspektiven verstehbar machen.
